Korsarenpreis Goldkanal 2016

Mal wieder zum Goldkanal, – das ist schön. Wir waren ja dieses Jahr schon mal zum Training da. Saukalt war es da. Diesmal war aber super Wetter, so dass wir Samstags gemütlich die bekannten Wege durch die Pfalz nahmen und zum Goldkanal fuhren. Es waren 19 Schiffe angemeldet und so freute ich mich viele Bekannte zu treffen. Als wir ankamen waren auch schon mehr als die Hälfte der Crews da und die Begrüßungsrunde meiner Crew wurde entsprechend lang. Während ich dann aufgebaut wurde, trudelten die restlichen Schiffe ein. Ein Schiff war mir bislang noch nicht aufgefallen. Die BlackBox – ganz in weiß.Black Box  Nachdem die Crew sich angemeldet hatte war dann auch bald Steuermannsbesprechung. Dort wurde schon vorab ein Anlegebier ausgelobt, falls sich alle ordentlich auf den Kursen benehmen. Gegen 13:30 sind wir dann auf Wasser. Der Wind war mäßig bis unregelmäßig. Kurz nach dem Start, der nicht so toll war, entschied der Skipper, den etwas längeren Weg links um die Insel herum zu nehmen. Die Schottin wollte das wohl nicht, den Sie bemerkte öfters „Die da rechts kommen viel schneller voran“. Das sorgte dann für eine etwas frostige Stimmung in meinem Rumpf. Gut das Plan B auch diesen Weg gewählt hatte, war er doch einer der Lokalmatadoren. Und wir waren links im Flautenloch nicht ganz so alleine. Irgendwann kam dann doch die leichte Brise, auf die der Skipper gebaut hatte und wir holten bis zur Luvtonne wieder das halbe Feld ein. Ein guter Spikurs und ein gelungenes Manöver um die Leetonne und es reichte für Platz 8 in diesem Lauf. Der Wind wurde immer weniger und so endete der Tag mit nur einer Wettfahrt. Am Ufer angekommen warteten schon einige mit dem versprochen Anlegebier. Ich lag mit den Andern auf dem Liegeplatz und ließ mir die Sonne auf das Deck scheinen. Die Crews widmeten sich weiter dem Anlegebier und nach dem Abendessen ging es dann gleich zum Cremant über, den die Plan B Crew gestiftet hatte. Alle saßen in gemütlicher Runde beisammen und ließen sich von den gefühlten Millionen Stechmücken „fressen“. Zur später Stunde  ist meine Crew dann ab zur Pension und einige andere Crews sind  zum Anglerfest weiter getigert. Am nächsten Morgen war anfangs noch etwas Wind und ich freute ich auf einen schönen Regattatag. Wir waren um 10:00 startbereit auf dem Wasser und es wurde auch gleich eine Wettfahrt angeschossen bzw. angehupt. Der  Start wäre hervorragend geworden, hatten wir doch zusammen mit blue sunshine als Einzigste erkannt das ein Steuerbordstart die bessere Startalternative war. Das sah der Wettfahrtleiter dann auch und brach den Start ab. Beim nächsten Start mit korrigierter Linie tummelten sich alle am Startschiff und wir waren etwas eingeklemmt. Das heißt der Start war weniger gut und wir sind mit den Letzten über die Linie. Wir segelten uns auf der Kreuz aber gut heran und entschieden uns unter Spi auch für die richtige Seeseite. Dem Gerangel am Leefass konnten wir ausweichen und auch dort wieder einige Plätze gutmachen. Ein sechster Platz um Haaresbreite hinter vajra war der Lohn. Die Crew freute sich genau so über diesen Platz wie die Crew von Traumschiff. Diese hatte den Lauf gewonnen. Dann hieß es weiter warten auf Wind. Der Minimax Steuermann führte einen Windtanz auf, meine Crew trommelte auf meinem Deck den entsprechenden Rhythmus, aber es half nicht wirklich, es kam kein richtiger Wettfahrtwind mehr auf. Es wurde zwar noch ein Start gefahren aber gleich wieder abgeschossen und damit war das Harbour Race eröffnet. Wir nutzten eine klitzekleine Böe aus und konnten dadurch das Race gewinnen. Leider gibt es dafür keine Punkte.  Auf dem Rückweg kam dann noch die Jury bei uns vorbei und wollte, dass die Crew mal das pumpen bei wenig Wind vorführt. Das haben wir dann auch artig gemacht. Für das nicht Wissen wie pumpen geht gabs dann später den Fair Play Preis, den die Crew der BlackBox gewonnen hat. Dann hieß es für die Crew nach der Siegerehrung erst mal eine Runde schwimmen, denn es war  sehr heiß geworden. Anschließend war ich auch rasch zusammengepackt und alles wurde verstaut. Mit der üblichen Verabschiedungsrunde endete dieser lustige Tag am Goldkanal und wir machten uns auf die Heimreise.

Ah so, gewonnen hat 3741 mit Dietmar und Peter

Ergebnisliste Korsarpreis Goldkanal

Weiter…oder zur Startseite