Korsarenpreis 2019 am Goldkanal

Irgendwie fing das Wochenende schon verkorkst an. Zunächst streikte der Navi, aber da die Crew mit mir schon sehr oft am Goldkanal war und auch noch „old fashion“ navigieren kann, war dies nur ein kleines Problem. Als wir dann auf die Autobahn aufgefahren sind und Skipper gerade schön beschleunigt hatte, ist an meinem Trailer das Bugrad herunter gerutscht. Das Rad hat dann mit seinem kleinen Durchmesser ganz schön rotiert, klar bei 100 km/h. Die Plastiklager haben dies dann genau 10 Sekunden ausgehalten und sich dann in Dampf aufgelöst. Das war mit lautem Geschepper verbunden und Skipper ist nach einer Schrecksekunde sofort auf die Standspur gefahren und hat angehalten. Zum Glück war nichts weggeflogen und hat irgendwelche Schäden verursacht. Das Bugrad hat er dann wieder befestigt und die Fahrt ging weiter. Die beiden haben dann auch ohne Navi den Goldkanal gefunden und waren zeitig da. Ich habe gleich ein neues Schiff entdeckt. 3737 mit junger Crew war zum ersten mal da. Das Schiff braucht auch noch einen Namen genau wie 3481. Nach der Begrüßungsrunde wurde ich schnell aufgebaut und segelfertig eingerichtet. Nach der Steuermannsbesprechung sind wir alle auch gleich aufs Wasser und haben am Samstag drei Läufe gesegelt. Die ersten beiden waren gar nicht gut. Skipper hat sich auch noch dumm dran gestellt und ist bernd das boot an der Leetonne fast ins Heck gekracht. Gut das dessen Skipper aufgepasst hat und uns beide auf Abstand gehalten hat. Der Kringel war dann obligatorisch. Im dritten Lauf ging es etwas besser und wir sind auf den neunten Platz gesegelt. Nachdem alle Schiffe geslippt waren, ist die Crew dann kurz zu Ihrer Pension zum einchecken gedüst. Leider war die Buchung dort nicht vorhanden und auch kein Zimmer mehr frei. Das ist aber bei den Korsaren kein Problem. Sofort wurden verschiedene Schlafplätze diskutiert und angeboten. Vom Gästezimmer beim Prinz von Baden Schotten bis zum „wir machen die Nacht einfach durch“ war alles vertreten. Mit ein paar Decken und Kissen als Leihgaben von der  new beatle Crew war das Thema dann schnell erledigt. Die Crew hat einfach im Clubraum übernachtet, aber sie hätte wohl besser die große Tür über Nacht nicht offen stehen lassen sollen. Das hier am Rhein die Stechmücken eine Plage sind, wissen die beiden doch. Deshalb sind sie auch am Sonntag morgen sehr früh aufgestanden. Auch fürs Frühstück hatten die anderen Crews gesorgt, so dass der Segeltag bald beginnen konnte. Nachdem wir pünktlich auf dem Wasser waren, hieß es erst mal warten. Irgendwas hielt das Startschiff am Steg auf und so dauerte es ne 3/4 Stunde bis die Startlinie lag. Da der Wind an diesem Tag von Norden kam und die Insel im Goldkanal dadurch mitten in der Kreuz lag, entschied sich Skipper auf der Leeseite der Linie zu starten und den etwas weiteren Weg um die Insel zu nehmen. Zum einen sah er dort den besseren Wind und zum andern waren wir das einzige Schiff, das diesen Weg nahm. Wir hatten also immer freien Wind und kamen auch am Luffass mit den Ersten an. Die Crew segelte die Bahn dann auch gut ab und kam direkt hinter vajra und Jumbo am  Leefass an. Auf der kurzen Zielkreuz konnten wir vajra und Jumbo noch einholen und um eine Bootslänge schlagen. Das bescherte uns dann noch den fünften Platz. Dann wurde ich abgebaut und reisefertig verpackt. Nach der Siegerehrung und der Verabschiedungsrunde sind wir dann auch bald los Richtung Westen der untergehenden Sonne entgegen.

Hier noch ein paar Bilder

Ah so, gewonnen hat new beatle mit Daniel und Chris

Ergebnisliste Korsarpreis Goldkanal

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